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Individualisierung
des Bildformates
in
der Malerei des 21. Jahrhunderts
Mit
der Motivation die geisteswissenschaftlich inspirierte Malerei öffentliche
zu diskutieren, konnten die Worpsweder Künstler MM Landt, Ina Landt
und Thomas Landt im Juli 1999 in Italien den Oscarprämierten
Drehbuchautoren Tonino Guerra für eine deutsch-italienische
Coproduktion gewinnen, konzipiert für Documenta XI und die Biennale di
Venezia 2001.
Initialpunkte des künstlerischen Arbeitsvorhabens bilden die Forderungen Rudolf Steiners
für die `schwerelosen Farbe´ in der zukünftigen Malerei.
Sowie der aktuelle
Aufruf Harald Szeemanns zum D’Apertutto
/ Biennale di Venezia 2001, die Kunst mit den Obsessionen der
Freiheit zu läutern.
Folgerichtig
entsteht der Entwurf einer monumentalen Malerei,
welche nicht alleinig die Farbe auf den Flächen als ein Selbständig-Fluktuierendes
gestaltet, sondern vielmehr für dieses `lebendige Empfinden der
Bewegungsenergien der Farben´ noch eine Dynamisierung der
Formatformen erschafft.
Die den Farben entsprechenden individualisierten
Bildformate repräsentieren ein malerisches Verständnis, das sich
nicht mehr mit der Formatstatik von Rechteck und Quadrat zufrieden geben
kann, sondern sich aus der "Vierheit" erhebt und neue
perspektivische Flächenformen
erfindet. These: Dieser Farbenenthusiasmus entwirft eine
geisteswissenschaftliche Forschung nach malerischen Tragflächen, die den
Farben alle
Freiheiten der Form ermöglichen.
MM Landt, Freitag, der 9. Juni 2000
FORSCHUNGSPROJEKT Aperto des Bildformates in der Malerei des 21. Jhts
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